BUNDESFÖRSTERSCHULE WAIDHOFEN - des großen Andrang´s wegen ...

Bruck und Gmunden waren die beiden einzigen Försterschulen des Bundes in Österreichs.

Wegen des großen Andrangs wurden 1948 in Waidhofen/Ybbs und rund zehn Jahre später in Gainfarn bei Bad Vöslau weitere Bundesförsterschulen eröffnet.

Die österreichische Forstwirtschaft erlebte in den Nachkriegsjahren einen ungeahnten Modernisierungs- und Rationalisierungsschub, der den Stand an Forstarbeitern auf ein Zehntel des Nachkriegsstandes schrumpfen ließ. Damit ging auch der Bedarf an Förstern zurück, während ihre Qualifikation und Verantwortung ebenso rasch stieg.

Die Forstwirtschaft drängte daher seit den Fünfzigerjahren auf eine Erweiterung der Ausbildung, damit auch artverwandte Tätigkeiten abgedeckt werden könnten.

1957 wurde dann mit der Einführung des Aufbaulehrgangs an der Fösterschule Gainfarn die Ausbildung wieder auf drei Jahre ausgedehnt.

Da dies aber nicht den tatsächlichen Erfordernissen entsprach, setzten sich Dir. Dr. Adler (seit 1959) und sein Nachfolger HR Dipl.-Ing. Dr. Mächler, Bundesförsterschule Bruck an der Mur  für eine grundlegende Reform ein. Diese wurde schließlich mit der Neuorganisation des gesamten österreichischen Schulwesesens auch für die forstwirtschaftliche Ausbildung vollzogen.

Mit der Schaffung der Höheren Lehranstalten für Forstwirtschaft in Bruck an der Mur und Gainfarn wurde 1972 endgültig der Ausbildungsweg für einen Förster an der Wende zum neuen Jahrtausend geschaffen. (Quelle HBLA Bruck an der Mur).


70jahreforstfachschule vertraut auf:

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